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    <title>Webdesign und Usability</title>
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    <subtitle>Informationen über Web-Evaluation und Web-Usability. </subtitle>
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    <title>Das neue Tauschticket: kein Augentrost</title>
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    <published>2010-05-19T19:39:29Z</published>
    <updated>2010-05-19T21:33:21Z</updated>

    <summary>Tauschticket ist eine Büchercommunity, bei der man virtuelle Tickets in Bücher und andere Medien und seit einiger Zeit auch in &quot;alles Mögliche&quot; investieren kann, von Socken bis zum Diktiergerät. Ursprünglich war die Tauschbörse aber hauptsächlich auf Bücher fokussiert, sah mal...</summary>
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        <![CDATA[<p><a href="http://www.buchticket.de">Tauschticket</a> ist eine Büchercommunity, bei der man virtuelle Tickets in Bücher und andere Medien und seit einiger Zeit auch in "alles Mögliche" investieren kann, von Socken bis zum Diktiergerät. Ursprünglich war die Tauschbörse aber hauptsächlich auf Bücher fokussiert, sah mal so aus<br /><a onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/743017-990.html','popup','width=197,height=72,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/743017-990.html"><img class="mt-image-none" src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/743017-thumb-197x72-990.jpg" alt="743017.jpg" height="72" width="197" /></a><br />und hat es in den vergangenen Jahren zu einer stattlichen Fan-Gemeinde gebracht.<br /><br />Irgendwann wurde aus Buchticket Tauschticket, die Auswahl an zu tauschenden Objekten wurde größer, der Server platzte aus allen Nähten und das angestaubte Design war längst fällig für einen Relaunch. Nun also sieht Tauschticket so aus:<br /><br /><a onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/tauschticket_logo-994.html','popup','width=300,height=100,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/tauschticket_logo-994.html"><img class="mt-image-none" src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/tauschticket_logo-thumb-300x100-994.gif" alt="tauschticket_logo.gif" height="100" width="300" /></a><br /><br />Und nun ist die Community erneut verstimmt. <br /><br />Der Tauschticket-Relaunch ist ein klassisches Beispiel für fehlerbehafteten Umgang mit der Community innerhalb des Community-Managements und in der Geschichte der Tauschbörse nicht der erste Punkt, der für die Nutzer zum Ärgernis wurde. Auch wenn ich jetzt an dieser Stelle keinen großen Ausflug in den Umgang mit Nutzern innerhalb von Online-Communities machen möchte - es ist im Zusammenhang mit diesem Relaunch interessant, dass die Nutzer in den Relaunch offenbar kein Stück weit einbezogen wurden.<br /><br />Bemerken kann man dies anhand der Kommentare im Tauschticket-Forum, wo ein überwiegender Teil der Nutzer sich über das neue Design beklagt - und vor allem über den mangelnden Kontrast. Besonders fatal (im Hinblick auf das Community-Management genauso wie auf die Usability allgemein): dort werden bereits Tipps ausgetauscht, wie man sich im Browser benutzerdefinierte Farben einstellen kann. So sehr wird die neue Farbgebung abgelehnt. <br /><br />In der Tat, der Kontrast ist schlecht. Die weiße Schrift auf den, mit einem Farbeffekt versehenen Buttons, verschwimmt nach einiger Zeit vor den Augen. Blickt man danach auf eine weiße Fläche, müssen sich die Augen erst umstellen, Farbflecken können erscheinen - die Farben sind zu grell. Der Farbeffekt erzeugt einen Bruch innerhalb der Buttons, eine optische Trennlinie, auf der die Schrift liegt. Das ermüdet das Auge rasch - lästig und störend für eine sehr gemischte Nutzerschaft mit unterschiedlicher Altersstruktur, in der sich auch viele Ältere befinden. <br />Auch beißt sich der Farbverlauf im Hintergrund mit den sonstigen Blautönen. Die Farbassoziation an sich ist in Ordnung: blau suggeriert Professionalität und Seriösität, grün sorgt für einen freundlichen Charakter. Aber: der Farbton ist wichtig, und der ist hier eine Spur zu hell, um wirklich angenehm fürs Auge zu sein.</p>
<p>Die Funktionalität hingegen hat sich verbessert - denn auch das Design an sich wurde verändert, nicht nur die Farbgebung. Tauschticket ist nun wesentlich aufgeräumter, übersichtlicher und insgesamt "leichter" geworden - ob nun in der Bedienung oder in der Optik. Die vorher zweizeilige Navigation, die durch ihre Anordnung leicht den Eindruck erwecken konnte, dass bestimmte Dinge zueinander gehören oder gar einander untergeordnet sind, wurde entschlackt:<br /><br /><img class="mt-image-none" src="http://www.webdesign-und-usability.de/alt.jpg" alt="alt.jpg" height="57" width="248" /><a onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/neu-1003.html','popup','width=312,height=39,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/neu-1003.html"><img class="mt-image-none" src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/05/neu-thumb-312x39-1003.jpg" alt="neu.jpg" height="39" width="275" /></a><br /><br />Insgesamt wurde das Design modernisiert, vom eckigen, leicht unbeholfenen hin zum runden; vom Informatiker-Design zum gestalterisch anspruchsvolleren. Abgesehen von den Farben, natürlich.<br /><br />Die Änderung der Navigation bedeutet auch eine Änderung der Struktur, denn wie man oben im Bild annähernd erkennt, sind Navigationspunkte aus der Hauptnavigaton entfernt worden. Für den, für die Nutzer sehr wichtigen Bereich des Forums hat man eine gute Alternative gefunden; der Button befindet sich nun rechts, deutlich abgesetzt von der restlichen Navigation und direkt neben dem Button, der zum Profil des Nutzers führt. Auch wenn ich zuvor noch arg geschimpft habe darüber, dass die Belange der Community mißachtet wurden: hier wurde tatsächlich mitgedacht und die für die Nutzer wichtigsten Elemente zusammenhängend gruppiert. <br /><br />Auch in anderen Bereichen hat sich die Usability von Tauschticket verbessert. Allerdings hat das offenere Design auch zur Folge, dass die Seitenstruktur stark gestreckt wird, das bedeutet mehr Scrollen und weniger die Möglichkeit, sich beispielsweise im Katalog einen schnellen Überblick zu verschaffen. Sicher ein Nachteil bei dem umfangreichen Angebot - immerhin weit über 1 Million Bücher befinden sich in der Datenbank, und dazu kommen noch hundertausende anderer Medien.</p>
<p>Ein solcher Relaunch dient häufig dazu, Neukunden bzw. neue Nutzer anzusprechen. Tauschticket ist weit über fünf Jahre online, es existieren einige konkurrierende Angebote, von denen viele schon lange zuvor ein deutlich angenehmeres Erscheinungsbild besaßen. Und dennoch: ein Relaunch ist manchmal auch ein Schritt zurück. Dann nämlich, wenn sich Nutzer mit einer Webseite weniger identifizieren können als zuvor. Nicht nur das Design, auch das Logo wurde verändert. Es ist sicherlich moderner und abstrakter als zuvor,&nbsp; auch wenn es immer noch strenggenommen kein wirkliches Logo ist. Dass die Striche über dem Schriftzug die virtuelle Tauschwährung darstellen sollen, kann man erahnen. Für viele alteingesessene Nutzer ist dies aber ein weiterer Schritt weg vom heimeligen Buchliebhaberclub hin zu einer modernen, anonymen und austauschbaren Plattform.</p>
<p>Dass Tauschticket im Vorfeld keine Nutzerbefragungen, nicht einmal einfache Umfragen gestartet hat, passt in dieses Bild. Aufmerksame Community-Manager hätten aus den Forenbeiträgen ein exzellentes Stimmungsbild erhalten können und könnten es noch jetzt, wenn sie wollten. Designänderungen sind häufig schwierig für Nutzer einer Community. Usability bedeutet eben, die Nutzer einzubinden - für eine Online-Gemeinschaft ein ausgesprochen wichtiger Punkt, der über das Wohlbefinden innerhalb der Gemeinschaft entscheiden kann. Veränderungen sollten bei langjährigen, eingeführten Online-Communities behutsam geschehen. <br /><br />Nutzer sind erstaunlich tolerant, wenn es ums Design geht, und sie verzeihen auch Usability-Fehler, wenn die Gemeinschaft ihnen etwas bietet, was sie dort halten kann. Ein Community-Management, das jedoch in ihren Augen nicht an diesen Nutzern interessiert ist, kann mehr stören als das.</p>]]>
        
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    <title>Welches Haus?!</title>
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    <published>2010-04-20T10:17:54Z</published>
    <updated>2010-04-20T10:19:53Z</updated>

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        <name>Trixy Freude</name>
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        <![CDATA[<a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/04/dashaus-985.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/04/dashaus-985.html','popup','width=564,height=432,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/04/dashaus-thumb-500x382-985.jpg" alt="dashaus.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="500" height="382"></a>]]>
        
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    <title>Glaubwürdigkeit bei Webseiten sicherstellen</title>
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    <published>2010-03-16T08:37:23Z</published>
    <updated>2010-03-16T09:54:18Z</updated>

    <summary>Neulich, bei XING: jemand stellt ein neues &quot;Internet-Siegel&quot; vor, das kostenlos zu haben ist und angeblich die Glaubwürdigkeit, beispielsweise eines Online-Shops, erhöht. Wäre das nicht traumhaft, wenn es so einfach wäre? Einfach ein hübsches Emblem auf die eigene Webseite kleben,...</summary>
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        <![CDATA[Neulich, bei XING: jemand stellt ein neues "Internet-Siegel" vor, das kostenlos zu haben ist und angeblich die Glaubwürdigkeit, beispielsweise eines Online-Shops, erhöht. Wäre das nicht traumhaft, wenn es so einfach wäre? Einfach ein hübsches Emblem auf die eigene Webseite kleben, und schon ist selbige glaubwürdig... Halt. So einfach ist es natürlich nicht. Trotzdem ist Glaubwürdigkeit kein Hexenwerk - auch ohne viel Geld auszugeben. Aber was ist denn eigentlich Glaubwürdigkeit?<br><br><h3>Glaubwürdigkeit: was das für den Nutzer bedeutet</h3>Jacob Nielsen [1] bezeichnet Glaubwürdigkeit als "eines der wesentlichen Ziele guten Webdesigns". Webseiten, die glaubwürdig wirken, lassen Benutzer verweilen - und wiederkommen. Aus Studien weiß man, dass vor allem das Design dazu beiträgt, dass eine Webseite glaubwürdig auf den Benutzer wirkt. Hinzu kommt eine gute, sinnvolle Struktur und natürlich "gute" Inhalte - was das genau heißt, sehen wir später. Für den Benutzer bedeutet Glaubwürdigkeit vor allem, dass er der Webseite vertrauen kann. Das kann verschiedenes umfassen: dass die dargestellten Informationen korrekt und umfassend sind, dass die Sicherheit im Umgang mit persönlichen Daten und im Zahlungsverkehr gewährleistet ist, dass es sich um einen (aus der Offline-Welt bekannten) Anbieter handelt und vieles mehr. Wie stellt man nun die Glaubwürdigkeit her?<br><br><h3>Glaubwürdigkeit: wie es funktioniert</h3>Das Design trägt entscheidend dazu bei, dass ein Benutzer eine Webseite als glaubwürdig empfindet. Allgemein geht man davon aus, dass ein klares, je nach Zielgruppe und Branche auch schlichtes Design, in der Regel mit eher schlichter Farbgebung, diese Wahrnehmung unterstützt. "Schreiende" Farben in unpassenden Kombinationen (insbesondere blau/gelb/orange-Kombinationen) können Nutzer abschrecken. Falls nicht, wird es meist aber eine schlechte Seitenstruktur tun - oder anders gesagt, sind Seiten so gestaltet, dass sich der Benutzer nur schlecht zurechtfindet, weil die Seite zu unübersichtlich wirkt, dann kann dies die Glaubwürdigkeit vermindern. Sinnvolle Seitenstrukturen sind für alle Webseiten wichtig, aber gerade bei Online-Shops, bei denen die Glaubwürdigkeit ein entscheidender Punkt ist - weil sie über Kauf oder Nicht-Kauf entscheiden kann - sollte besonders darauf geachtet werden. Die Kategorisierung ist hier ein wichtiger Punkt. <br><br>Allgemein lässt sich eine gute Struktur erreichen, indem man Inhalte effektiv gruppiert und logisch anordnet. Was zusammengehört, sollte auch als zusammengehörig erkennbar sein. Ein bestimmtes Schema zur Anordnung der Inhalte sollte konsistent durch alle Seiten durchgezogen werden: ob nun alphabetisch oder chronologisch, wichtig ist, dass es für den Zweck der entsprechenden Webseite sinnvoll ist. <br><br>Überhaupt, die Inhalte. Wie stellt man sicher, dass diese glaubwürdig sind? Auch hier gilt: das Gesamtbild ist entscheidend. Redaktionelle Inhalte wie Artikel oder Nachrichten erfordern stets die Angabe des Autoren. Die Angabe eines Datums ist wichtig, damit der Leser die Aktualität der Inhalte beurteilen kann. Quellenangaben helfen ebenfalls, die Glaubwürdigkeit der Inhalte zu stärken. Auch externe Links können dazu beitragen - Studien zeigen, dass Benutzer eine Unternehmenswebseite dann als glaubwürdiger betrachten, wenn sie auch auf andere, ähnliche bzw. relevante Webseiten veweist. Referenzen sind ebenfalls ein Punkt, der die Glaubwürdigkeit stärkt.<br><br>Schließlich kommen dazu noch Kontaktmöglichkeiten und ein korrektes Impressum. E-Mail-Adressen einzelner Mitarbeiter wirken unter Umständen besser als ein Kontaktformular, bei dem nicht ganz klar ist, wen die Nachricht wirklich erreicht. Wichtig ist aber vor allem, dass überhaupt Kontaktmöglichkeiten existieren - eine kostenpflichtige Telefonnummer allein tut der Glaubwürdigkeit jedenfalls nicht besonders gut. Alle Angaben, die jeweils zum Geschäftszweck schon aus rechtlichen Gründen dazugehören, sollten natürlich vorhanden sein: AGB (wenn nötig), Angaben über den Umgang mit persönlichen Daten, Widerrufsbelehrungen und so weiter. Und: alle diese Dinge sollten leicht zu finden sein! Womit wir wieder beim Punkt Design wären. Dazu gehört eben auch, wichtige Inhalte so darzustellen, dass der Benutzer nicht lange danach suchen muss.<br><br style="font-family: yui-tmp;"><h3>Glaubwürdigkeit: und das Siegel noch dazu?</h3>Was ist jetzt aber mit den ganzen Siegeln? Ja, so manches davon erhöht in den Augen des Benutzers die Glaubwürdigkeit. Das Problem: es gibt mittlerweile sehr viele davon und längst nicht alle sind auch bekannt. Benutzer informieren sich über die Sinnhaftigkeit dieser Siegel häufig in Quellen außerhalb der Online-Welt, also in Zeitungen, Magazinen etc. Ein eher unbekanntes Siegel - und sei es für den Betreiber auch kostenlos - ist also kein Garant für die Glaubwürdigkeit.<br><br><i>[1] Jacob Nielsen: Designing Web Usability, 2001</i><br><br>]]>
        
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    <title>Wir können alles, sogar Nahverkehrswebseiten</title>
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    <published>2010-03-09T20:00:42Z</published>
    <updated>2010-03-09T20:33:27Z</updated>

    <summary>Was in Leipzig noch mit viel öffentlicher Kritik bedacht wurde, ging in Stuttgart ziemlich leise vor sich: der Relaunch der Webseite des örtlichen Nahverkehrsverbunds. Dem bescheidenen VVS war diese Aktion scheinbar nicht mal eine Pressemeldung wert, dabei muss sich die...</summary>
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        <![CDATA[Was in <a href="http://www.webdesign-und-usability.de/2010/01/der-schlechte-scherz-aus-leipz.html">Leipzig</a> noch mit viel öffentlicher Kritik bedacht wurde, ging in Stuttgart ziemlich leise vor sich: der <a href="http://vvs.de/">Relaunch der Webseite</a> des örtlichen Nahverkehrsverbunds. Dem bescheidenen VVS war diese Aktion scheinbar nicht mal eine Pressemeldung wert, dabei muss sich die neue Webseite nicht verstecken. So sieht sie aus:<br><br><span><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/vvs-948.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/vvs-948.html','popup','width=980,height=566,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/vvs-thumb-500x288-948.jpg" alt="vvs.jpg" class="mt-image-none  yui-img" height="288" width="500"></a></span><br><br>Für erfahrene Nutzer ungewohnt ist vor allem die Umstellung des Schnellzugriffs auf die Fahrplanauskunft von der linken auf die rechte Seite. Dafür wurde auf der linken Seite die Möglichkeit für zielgruppenspezifische Seiteneinstiege geschaffen. Leider verwirren die inkonsistent gestalteten Unterseiten doch ziemlich - mal sind die neuen Icons (zu denen komme ich noch) links, mal sind sie oben, die Navigation ändert sich, es werden weitere Navigationspunkte mal zur Orientierung in Kästen gruppiert, mal nicht... das ist nicht logisch, da kann man noch nachbessern. <br><br><span><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite1-951.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite1-951.html','popup','width=750,height=298,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite1-thumb-200x79-951.jpg" alt="unterseite1.jpg" class="mt-image-left  yui-img" style="margin: 0pt 20px 20px 0pt; float: left;" height="79" width="200"></a></span><span class="yui-non"><span style="text-decoration: underline;"><br></span></span><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite2-954.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite2-954.html','popup','width=768,height=372,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/unterseite2-thumb-200x96-954.jpg" alt="unterseite2.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="96" width="200"></a></span><span class="yui-non"><span style="text-decoration: underline;"><br><br></span></span>Dafür sind die Icons deutlich besser als bei den Leipziger Kollegen:<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/iconsvvs-959.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/iconsvvs-959.html','popup','width=672,height=79,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/03/iconsvvs-thumb-500x58-959.jpg" alt="iconsvvs.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="58" width="500"></a></span><br><br>Klar, man kann sich fragen was das mit dem Känguruh bedeuten soll (das erklärt sich allerdings, wenn man die entsprechende Seite auswählt) und man kann finden, dass das Männchen bei "jetzt umsteigen" ganz schön gehetzt aussieht (wenn man so will, ist auch das passend, schließlich soll Bus- und Bahnfahren einen ja gelassener machen). Dennoch sind fast alle Icons deutlicher, klarer und sinnhafter als die der LVB. Zum Vergleich hier noch mal das Icon, dass die meiste Kritik einstecken musste: <br><br><span class="yui-non"><img alt="lvb_2.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/lvb_2.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="211" width="194"></span><br><br>Die VVS unterscheidet immerhin nicht nach "Erwachsenen" und "Autofahrern", sondern nach "Familien", "Senioren" und "Jugendlichen" und verzichtet darauf, diese Nutzergruppen als Icon darzustellen. Ob sich allerdings alleinfahrende Erwachsene in diesem Konzept wiederfinden, sei mal dahingestellt. Die müssen sich dann vielleicht mit den Seiten für "Berufstätige" begnügen (die Diskussionen kann ich mir jetzt lebhaft vorstellen...).<br><br>Um mal ein kleines Fazit aus dieser kurzen (hier mal rein optischen) Tour durch die neuen VVS-Seiten zu schließen: ein nicht hundertprozentig logischer, jedoch weitgehend sinnvoll gegliederter und strukturierter, angenehm gestalteter und (vielleicht bis auf den Seitenwechsel des Eingabeformulars auf der Startseite) behutsam vorgenommener Relaunch. <br><br><br>]]>
        
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    <title>Passwort. Häh? </title>
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    <published>2010-02-26T18:49:37Z</published>
    <updated>2010-02-26T18:54:49Z</updated>

    <summary><![CDATA[Dieses Beispiel für dumme Formulare bekam ich heute zugeschickt (danke an Matthias). Er schreibt dazu:Wollte mich vom Newsletter abmelden, das untenstehende Formular wurde mir angezeigt.&nbsp; Ich habe es ausgefüllt und man meckerte mir an, dass mein Passwort nicht den Vorgaben...]]></summary>
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        <![CDATA[Dieses Beispiel für dumme Formulare bekam ich heute zugeschickt (danke an <a href="http://rainboxx.de/">Matthias</a>). Er schreibt dazu:<br><br><blockquote><i>Wollte mich vom Newsletter abmelden, das untenstehende Formular wurde mir angezeigt.&nbsp; Ich habe es ausgefüllt und man meckerte mir an, dass mein Passwort nicht den Vorgaben entsprechen würde.&nbsp; Ich: "Hä??" und nochmal abgeschickt, dann kam die untenstehende Meldung.&nbsp; Toll, wa?<br><br>Was ich dann rausgefunden hatte: ich hatte noch ein altes Passwort hinterlegt, das nicht den neuen Bestimmungen bei denen entspricht.&nbsp; Und irgendwie hatte er das angemeckert beim Speichern eines anderen Formulars - aber den Zusammenhang hinzubekommen ist erst mal ziemlich akrobatisch.&nbsp; Das Ende vom Lied war, ich habe mein Konto bei mobile.de gelöscht, was um einiges schneller ging^^.<br><br></i></blockquote>

Tja :)<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/Bildschirmfoto%202010-02-26%20um%2017.58.14-945.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/Bildschirmfoto 2010-02-26 um 17.58.14-945.html','popup','width=822,height=910,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/Bildschirmfoto%202010-02-26%20um%2017.58.14-thumb-500x553-945.png" alt="Bildschirmfoto 2010-02-26 um 17.58.14.PNG" class="mt-image-none yui-img" style="" width="500" height="553"></a></span><br>]]>
        
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    <title>Such den Fehler</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.webdesign-und-usability.de/2010/02/such-den-fehler.html" />
    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.576</id>

    <published>2010-02-10T11:15:56Z</published>
    <updated>2010-02-10T11:23:10Z</updated>

    <summary>Wieder mal ein Beispiel für mangelhafte Nutzerführung in Formularen. Was ist hier alles falsch?Die Fehlermeldung hat die gleiche Textauszeichnung wie eine Überschrift.Es fehlt ein Hinweis auf das Feld, in dem eine falsche Eingabe getätigt wurde (die Zahl 3 davor hat...</summary>
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        <![CDATA[<span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/wohnung-934.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/wohnung-934.html','popup','width=617,height=498,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/02/wohnung-thumb-500x403-934.jpg" alt="wohnung.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="403" width="500"></a><br><br>Wieder mal ein Beispiel für mangelhafte Nutzerführung in Formularen. Was ist hier alles falsch?<br><br></span><ul><li><span class="yui-non">Die Fehlermeldung hat die gleiche Textauszeichnung wie eine Überschrift.</span></li><li><span class="yui-non">Es fehlt ein Hinweis auf das Feld, in dem eine falsche Eingabe getätigt wurde (die Zahl 3 davor hat jedenfalls für den Nutzer überhaupt keinen hilfreichen Charakter).</span></li><li><span class="yui-non">Es gibt über die Fehlermeldung hinaus keine Hilfe, wo der Fehler zu suchen ist (kein Formularfeld ist markiert).</span></li><li><span class="yui-non">Der Text der Fehlermeldung ist nicht ausreichend (in Korrelation mit den anderen Punkten - wenn man weiß, welches Feld gemeint ist, erschließt sich das Problem leichter).</span></li></ul><span class="yui-non"><br>Was war nun tatsächlich der Fehler? Natürlich der Punkt zwischen den Ziffern im Feld "Miete/Kaufpreis - bis...". Logisch, oder? :)<br></span>]]>
        
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    <title>Der schlechte Scherz aus Leipzig</title>
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    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.572</id>

    <published>2010-01-30T19:19:00Z</published>
    <updated>2010-01-31T12:05:16Z</updated>

    <summary>In den letzten Tagen ging es hoch her im Netz: die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hatten ihre frisch relaunchte Webseite präsentiert. Darüber wurde viel geschrieben und wenig gelobt, unter anderem in diesem sehr guten Artikel des Journalisten Daniel Große oder hier...</summary>
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        <![CDATA[In den letzten Tagen ging es hoch her im Netz: die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hatten ihre <a title="" target="" href="http://www.lvb.de/">frisch relaunchte Webseite</a> präsentiert. Darüber wurde viel geschrieben und wenig gelobt, unter anderem in diesem <a title="" target="" href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/20/die-lvb-und-die-sache-mit-dem-internet/">sehr guten Artikel</a> des Journalisten Daniel Große oder hier im <a title="" target="" href="http://www.designtagebuch.de/leipzig-die-verkehrsbetriebe-im-netz-und-dicke-autofahrer/">Designtagebuch</a>. Die Oberfläche ist aber auch wirklich mit bestem Willen nicht anders als - Verzeihung - hässlich zu nennen:<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/leipzig-922.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/leipzig-922.html','popup','width=1076,height=579,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/leipzig-thumb-500x269-922.jpg" alt="leipzig.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="500" height="269"></a></span><br><br>Sie wirkt kein Stück zeitgemäß. Die große Frage ist, wie und mit welchen Nutzern wurde diese Webseite getestet - denn getestet wurde sie laut einer Pressemeldung angeblich. Der Kontrast der weißen Schrift auf grau gestricheltem Grund ist schlecht, die vielen Versalien sind ein No-Go im Bereich Lesbarkeit, besonders die linke Reiternavigation ist sehr schlecht zu lesen. Gehörten Senioren zur Testgruppe? <br><br>Man navigiert über gruselige, viel zu detailreiche Icons. Hier wäre interessant zu sehen, wie die Fahrscheinautomaten der LVB aussehen. Denn da liegt eine große Stolperfalle im Design (und damit auch in der Gebrauchstauglichkeit): entsprechen diese Icons nicht solchen, die die Nutzer bereits kennen, müssen sie sich umstellen. De<span class="yui-non"></span>nn d<span class="yui-non"></span>ie Icons sind auch nicht in irgendeiner Form standardisiert, d.h. sie sehen auch nicht ber<span class="yui-non"></span>eits bekannten Symbolen ähnlich wie zum Beispiel dem hier <span class="yui-non"></span><span class="yui-non"></span>:<br><span class="yui-non"></span><span class="yui-non"><img alt="images.jpeg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/images.jpeg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="60" height="57"><br>Insbesondere die Icons für "Haltestelle" und "Verbindung" rechts oben sind zu nah beieinander platziert und sich zu ähnlich. Natürlich hilft die Schrift, die Symbole dann zu unterscheiden, aber da beim Mouse over die Bildunterschriften für ALLE die Symbole in dieser oberen Ecke an der GLEICHEN Stelle erscheinen... nun ja. <br><br>Schlimm auch das an den unteren Rand geklebte und festgepinnte gelbe... Ding, das beim Scrollen stehenbleibt. Wie Daniel Große schon schrieb, fordert es zu Blicksprüngen heraus, weil es die Aufmerksamkeit anzieht. Das macht die gesamte Seite unruhig. Dazu trägt aber auch die eigenartige Verwendung von Farben bei. In Formularen sind manche Bereiche, wie z.B. das Suchfeld, orange hinterlegt. Diese Farbe signalisiert am linken Karteireiterrand auch, dass hier etwas ausgeklappt werden kann (etwas, auf das ein ungeübter Nutzer aber wahrscheinlich NIE kommen wird, da es sich nur um ein oranges Rechteck ohne jeden Text oder Hinweis handelt). Wie beim Suchfeld suggeriert die orange Farbe also eine Aktivität, die der Nutzer hier starten kann (die Suche starten, bestimmte Bereiche anzeigen lassen). Gleichzeitig sind aktive Bereiche aber auch orange markiert, sowohl in Unternavigationen bei Menüs wie auch in den Icons der rechten oberen Leiste sowie bei Icons, die auf manchen Unterseiten vorkommen. Die Haupticons, die auf der Startseite einmal prominent platziert sind und sich auf den Unterseiten links oben befinden, sind im aktiven Zustand jedoch NICHT orange hinterlegt - sondern in unterschiedlichen Blautönen, in gelb und grün... <br><br>Insgesamt also ein riesiges, wirres Durcheinander ohne jede Konsistenz. Obwohl offensichtlich viel Arbeit investiert wurde, ist das Gestaltungskonzept nicht stringent. Und die merkwürdigen Figuren im Tickets und Tarife-Bereich sind wirklich einfach nur... schrecklich. Um nochmal auf Daniel Grosse zurückzukommen, der hat das nämlich sehr sehr nett beschrieben:<br><br><i>"Studenten sind offenbar fülliger als Azubis, Erwachsene haben einen Bierbauch, Autofahrer sind unförmig und Senioren sind augenscheinlich Exhibitionisten, die ihren Mantel lüften.</i>"<br><br>Ganz ehrlich, wer MACHT sowas? Nimmt kostenlose Grafiken, die man im Netz <a title="" target="" href="http://vector4free.com/vectors/id/231">runterladen</a> kann, und benutzt die sinn- und haltlos für ein solches Unternehmen... <br><br></span><span class="yui-non"><img alt="lvb_2.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/lvb_2.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="194" height="211"></span><br><br>Und so könnte man stundenlang weitermachen: warum gibt es zwei verschiedene Icons für Informationen, von denen eines "Nachrichten" heißt, und was unterscheidet oder verbindet eigentlich die zwei Haupticon-Leisten? Wieso ist diese Seite so wenig erwartungskonform gestaltet, dass ich - mit 15 Jahren Netzerfahrung - wie blöd danach suche, wie man verdammt noch mal zurück zur Startseite kommt? Wieso kleben einige Teile dieses "Designs" so aneinander, während andere viel zu viel Luft haben? Wieso gibts beim Browsen mit Safari unter dem Punkt "Hilfe" einfach mal GAR nichts?<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/hilfe-928.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/hilfe-928.html','popup','width=1098,height=239,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/hilfe-thumb-500x108-928.jpg" alt="hilfe.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="500" height="108"></a></span><br><br>Besonders fassunglos ließ mich der Kommentar des Marketing-Leiters der LVB zurück, der auf die zahlreichen technischen Probleme mit der Fahrplanauskunft <a title="" target="" href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/internet-nutzer-kritisieren-neue-webseite-der-leipziger-verkehrsbetriebe/r-citynews-a-11327.html">antwortete</a>:<br><br><i>„Diese Fehler gab es auch schon vorher, sie hängen nicht mit der neuen Internetseite zusammen."</i><br><br>Wollen wir alle mal einen Moment innehalten und darüber nachdenken, was der Zweck der Webseite eines Verkehrsunternehmens sein sollte. Welche Nutzungsszenarien könnte es hierfür geben? Ach so - darüber HAT niemand nachgedacht? Sieht so aus. Im wahrsten Sinne des Wortes. &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; <br>]]>
        
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    <title>&quot;Nicht Sie scheitern, sondern das Gerät ist bekloppt&quot;</title>
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    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.571</id>

    <published>2010-01-30T19:11:12Z</published>
    <updated>2010-01-30T19:15:02Z</updated>

    <summary>Im Suedkurier gibt es einen ganz netten Artikel über eine Autorin, die - unter anderem - an einem Nutzertest teilnehmen durfte und auch sonst schon an vielen alltäglichen Geräten verzweifelte und darüber nun ein Buch geschrieben hat....</summary>
    <author>
        <name>Trixy Freude</name>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.webdesign-und-usability.de/">
        <![CDATA[Im Suedkurier gibt es einen ganz <a title="" target="" href="http://www.suedkurier.de/ratgeber/tipps-trends-neu/art411628,4145433">netten Artikel</a> über eine Autorin, die - unter anderem - an einem Nutzertest teilnehmen durfte und auch sonst schon an vielen alltäglichen Geräten verzweifelte und darüber nun ein <a title="" target="" href="http://www.amazon.de/Bin-ich-zu-bl%C3%B6d-Handy-Hotline-Technik-Terror/dp/3462041541/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1264878823&amp;sr=8-1">Buch</a> geschrieben hat. <br><span class="yui-non"><img alt="41oY-I3HnDL._SL500_AA240_.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/41oY-I3HnDL._SL500_AA240_.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="240" height="240"></span>]]>
        
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    <title>Die Anatomie des Löwen</title>
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    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.565</id>

    <published>2010-01-24T11:49:28Z</published>
    <updated>2010-01-24T11:53:33Z</updated>

    <summary>Gut, ist kein Webdesign, ist keine Usability, sondern eine reine Gestaltungsangelegenheit. Trotzdem ein schönes Beispiel, weil es einfach nicht durchdacht ist. Im Designtagebuch geht es in einem Beitrag um das neue Logo von Peugeot. Man beachte dabei die farbliche Gestaltung...</summary>
    <author>
        <name>Trixy Freude</name>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.webdesign-und-usability.de/">
        <![CDATA[Gut, ist kein Webdesign, ist keine Usability, sondern eine reine Gestaltungsangelegenheit. Trotzdem ein schönes Beispiel, weil es einfach nicht durchdacht ist. Im <a title="" target="" href="http://www.designtagebuch.de">Designtagebuch</a> geht es in einem Beitrag um das <a title="" target="" href="http://www.designtagebuch.de/peugeot-erhaelt-ein-neues-markenzeichen/">neue Logo von Peugeot</a>. Man beachte dabei die farbliche Gestaltung und die dadurch entstandene anatomische Besonderheit ;)<br>]]>
        
    </content>
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    <title>Bibliothek 2.0?</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.webdesign-und-usability.de/2010/01/bibliothek-20.html" />
    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.563</id>

    <published>2010-01-21T07:06:17Z</published>
    <updated>2010-01-21T07:41:23Z</updated>

    <summary>Wenn ich eine Pressemeldung zum Relaunch einer Bibliotheken-Webseite bekomme, horche ich als Ex-Bibl-Assi natürlich auf. Bibliotheken-Webseiten waren in den letzten Jahren so ein bisschen das Stiefkind im Web, mit wenig attraktiven Oberflächen und meist mehr schlecht als recht bedienbaren Online-Katalogen.Die...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.webdesign-und-usability.de/">
        <![CDATA[Wenn ich eine Pressemeldung zum Relaunch einer Bibliotheken-Webseite bekomme, horche ich als Ex-Bibl-Assi natürlich auf. Bibliotheken-Webseiten waren in den letzten Jahren so ein bisschen das Stiefkind im Web, mit wenig attraktiven Oberflächen und meist mehr schlecht als recht bedienbaren Online-Katalogen.<br><br>Die Stadtbücherei Pforzheim hat nun also eine neue Webseite bekommen. Auf einen direkten Vergleich müssen wir diesmal verzichten, weil ich die alte Seite nicht kenne. Aber wie sieht sie denn nun aus?<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/pforzheim-916.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/pforzheim-916.html','popup','width=993,height=487,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/pforzheim-thumb-500x245-916.jpg" alt="pforzheim.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="245" width="500"></a></span><br><br>Farblich kein echter Überflieger, aber was mehr stört ist die Grundeinstellung der Schriftgröße, die nicht besonders lesefreundlich ist. Etwas ungewöhnlich ist die Platzierung der Möglichkeit, die Schrift zu vergrößern/verkleinern - jeweils am rechten oberen Rand des Content-Bereichs, dadurch immer über Bildern statt direkt am Text, zumal der Text nicht zweispaltig ist. Auch dass hierfür nur Icons, kein Text verwendet werden, ist in Anbetracht der sonst üblichen Form etwas weniger schön. Dafür passt es aber für Benutzer, die die Seite <a title="" target="" href="http://www.pforzheim.de">www.pforzheim.de</a> schon kennen, schließlich zeichnet sich dafür die gleiche Agentur verantwortlich.<br><br>Ein bisschen unsauber ist der Kasten "So funktioniert die OnleihePF" auf der Startseite, er hängt ein wenig schief dort... und der Link führt zu einem PDF, jedoch ohne dies anzukündigen. Externe Links werden ebenfalls nicht angekündigt - beim Überfahren mit der Maus kommt allerdings eine Meldung. Bloß ist die in Englisch:<br><br><span class="yui-non"><img alt="extern.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/extern.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="94" width="264"></span><br><br>Viele Links haben auch gar keine unterstützenden Meldungen beim Mouse-Over, zum Beispiel die komplette Navigation rechts und links.<br><br>Dafür ist die Funktionalität umfangreich. So kann man mittels einfachem Formular eine Online-Fernleihe durchführen, jeder Mitarbeiter hat eine eigene E-Mail-Adresse, die Sitemap ist korrekt und hilfreich (wenngleich inkonsistent in der Gestaltung der Links). <br><br>Als Fazit: ein für Bibliotheken durchaus ungewöhnlich umfangreicher Webauftritt mit mehreren kleinen Schwächen in der Usability - und größeren Schwächen in der Barrierefreiheit. Gerade Bibliotheken sollten hier mehr Bemühungen zeigen. Dennoch ist die Seite von ihrer Modernität sicher ein Wegweiser für andere Städte, ihre Webseiten zeitgemässer zu gestalten. Mit ein bisschen mehr Nutzerfreundlichkeit dazu - eine gute Idee.<br>]]>
        
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    <title>Fellbach.de mit neuem Gesicht</title>
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    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2010://7.562</id>

    <published>2010-01-19T10:19:44Z</published>
    <updated>2010-01-19T10:31:12Z</updated>

    <summary>Still und heimlich (jedenfalls war ich neulich noch auf der alten Seite!) wurde http://www.fellbach.de/ einem Relaunch unterzogen. Der war, wie hier bereits kurz angedeutet, auch nötig. Und hat sich gelohnt: Deutlich zu sehen ist, dass die komplette Seite entzerrt wurde...</summary>
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        <category term="Evaluation" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[Still und heimlich (jedenfalls war ich neulich noch auf der alten Seite!) wurde <a title="" target="" href="http://www.fellbach.de/">http://www.fellbach.de/</a> einem Relaunch unterzogen. Der war, wie <a title="" target="" href="http://tinyurl.com/mwq5lv">hier</a> bereits kurz angedeutet, auch nötig. Und hat sich gelohnt: <br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/fellbach-913.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/fellbach-913.html','popup','width=1071,height=346,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/fellbach-thumb-600x193-913.jpg" alt="fellbach.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="600" height="193"></a></span><br>Deutlich zu sehen ist, dass die komplette Seite entzerrt wurde und nun viel übersichtlicher ist. Das Design ist moderner, gleichzeitig wurde aber behutsam vorgegangen: die obere Bildleiste hat sich in eine Drop-Down-Menüleiste verwandelt, dafür gibt es jetzt Fellbacher Bilder als Animation im vergrößerten Kopf-Bereich. Die "Schnellzugriff"-Navigation am rechten Rand ist zielgruppenorientiert, wichtige Infos wie Standort und Öffnungszeiten des Rathauses gibt es auf einen Blick. Auch die Schriftgröße ist endlich lesefreundlicher ;) Und die Gruppierung von Inhalten macht es dem Auge leichter, sich zurechtzufinden. Insgesamt ein schöner Relaunch. <br><br>Die Zusatznavigation ganz oben (auf dem Bild jetzt nicht zu sehen, dazu bitte mal auf der Webseite schauen) ist allerdings etwas kontrastarm durch den leicht schraffierten Hintergrund. Es gibt auch noch ein paar Inkonsistenzen in der Gestaltung, beispielsweise sind die "Aktuellen Nachrichten" und die "Nachrichten aus dem Rems-Murr-Kreis" unterschiedlich gestaltet im Hinblick auf die Art und Weise, wie mit Teasern und kompletten Artikeln umgegangen wird. Auch bei Schriftarten sollte man nochmal die Konsistenz prüfen, und manchmal ist nicht klar, warum bei einigen Unterseiten Grafiken zur Orientierung verwendet werden, bei anderen aber nicht.<br><br>Aber hören wir mal auf zu meckern... ein guter Relaunch, irgendwas findet man immer, was man noch verbessern könnte. :)<br>]]>
        
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    <title>Webdesigner-Hölle</title>
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    <published>2010-01-16T10:32:14Z</published>
    <updated>2010-01-16T11:12:58Z</updated>

    <summary>So geht&apos;s oft zu, tatsächlich... Den kompletten Artikel gibts hier: http://theoatmeal.com/comics/design_hell.Auch empfehlenswert: Das Blog über Kunden aus der Hölle....</summary>
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        <name>Trixy Freude</name>
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        <![CDATA[So geht's oft zu, tatsächlich... <br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/webdesign-910.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/webdesign-910.html','popup','width=734,height=582,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2010/01/webdesign-thumb-500x396-910.jpg" alt="webdesign.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="396" width="500"></a><br>Den kompletten Artikel gibts hier: <a title="" target="" href="http://theoatmeal.com/comics/design_hell">http://theoatmeal.com/comics/design_hell</a>.<br><br>Auch empfehlenswert: Das Blog über <a title="" target="" href="http://kunden.ausderhoelle.de/">Kunden aus der Hölle</a>. <br></span>]]>
        
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    <title>What is los?</title>
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    <published>2009-12-17T21:55:12Z</published>
    <updated>2009-12-17T21:56:44Z</updated>

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        <name>Trixy Freude</name>
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        <![CDATA[<span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/12/drucker-902.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/12/drucker-902.html','popup','width=678,height=204,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/12/drucker-thumb-500x150-902.jpg" alt="drucker.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" width="500" height="150"></a></span>]]>
        
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    <title>Der Nutzer ist das Problem - oder was?</title>
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    <published>2009-12-03T20:11:28Z</published>
    <updated>2009-12-03T20:43:53Z</updated>

    <summary>Heute wieder einmal erlebt: Das beste System, die benutzerfreundlichste Oberfläche nutzt nichts, wenn die Arbeitsabläufe des Nutzers nicht dazu passen.In einer Bank gibt es eine Benutzungsoberfläche für die Kundenberater, mit der sie Zugriff auf diverse Formulare etc. haben. Diese können...</summary>
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        <![CDATA[Heute wieder einmal erlebt: Das beste System, die benutzerfreundlichste Oberfläche nutzt nichts, wenn die Arbeitsabläufe des Nutzers nicht dazu passen.<br><br>In einer Bank gibt es eine Benutzungsoberfläche für die Kundenberater, mit der sie Zugriff auf diverse Formulare etc. haben. Diese können am Bildschirm ausgefüllt und dann ausgedruckt werden. Die Aufgabe: diverse kundenspezifische, typische Vorgänge (z.B. Vollmachten erteilen, Karten beantragen). Zu diesen Vorgängen gehören jeweils auch Arbeitsschritte, die nicht direkt am Computer erledigt werden wie zum Beispiel Ausweise prüfen, ausgedruckte Dokumente abholen, den Kunden unterschreiben lassen. Dinge, die zweifelsohne etwas Zeit brauchen.<br><br>Wenn typische Vorgänge Kunden und Berater aber über eine Stunde Zeit kosten, muss man sich fragen, woran es liegt. Manchmal ist ein System so schlecht gestaltet, dass es den Nutzer aufhält - durch komplizierte Eingabemasken, unverständliche Fehlermeldungen, mangelnde Eingabeunterstützungen und so weiter. Manchmal ist aber auch das Drumherum mangelhaft.<br><br>Was kann alles schieflaufen? Zunächst mal die Arbeitsweise des Nutzers selbst: sie kann ineffektiv sein. Ein modernes System kann dem Nutzer die Arbeit erleichtern - wenn er es denn zulässt. Sind Nutzer jedoch Arbeitsweisen beispielsweise von vorherigen Systemen gewohnt und übertragen sie diese dann auf eine neue Arbeitsumgebung, funktioniert das oft nicht. Es kann natürlich viele Gründe haben, warum ein Nutzer, statt die Backspace-Taste zu benutzen, in einem Formularfeld ein eingegebenes Zeichen mit der Maus markiert und überschreibt. Vielleicht weiß er nicht, dass es auch anders geht, vielleicht hat er das Gefühl, es geht so schneller. Das kann manchmal sein, vor allem wenn es sich um einen geübten Nutzer handelt. Nutzerfreundliche Systeme bieten mehrere Möglichkeiten an, statt eine einzige Art und Weise vorzuschreiben. Wenn der Nutzer aber so arbeitet und genau diese Arbeitsweise den Prozeß verlangsamt, läuft etwas schief. <br><br>Wenn dann beim Ausdrucken der Drucker noch in anderen Räumen steht, kostet das zusätzlich Zeit - vor allem, wenn mehrmals etwas ausgedruckt werden muss und der Nutzer so mehrfach den Raum verlassen muss. Effektiver wäre es natürlich, die Druckaufträge zu bündeln, wenn sie alle zu einem einzigen Arbeitsvorgang gehören. Ist das nicht möglich oder weiß der Nutzer nicht, dass und wie es funktioniert? Dann läuft etwas schief. <br><br>Was kann noch dazu beitragen, typische Arbeitsvorgänge zu verlangsamen? Ein paar Ideen, inklusive den bereits vorgestellten: <br><br><ul><li>eine ineffektive Arbeitsweise des Nutzers,</li><li>mangelndes Wissen des Nutzers über die Funktionsweise eines Systems,</li><li>eine Umgebung, die den Nutzer in seinen Arbeitsabläufen verlangsamt,</li><li>fehlende Funktionen, um die Arbeit zu erleichtern,</li><li>eine ineffektive Verwaltung von typischen Arbeitsmaterialien und Dokumenten,</li><li>keine oder schlechte Informationsweitergabe innerhalb der vorgegebenen Strukturen.</li></ul>Es ist also nicht immer das - manchmal ja sogar benutzerfreundliche - System selbst, was die Arbeitsabläufe verlangsamt. Usability ist daher ein Prozeß, der sich bei weitem nicht nur auf die Gestaltung von Oberflächen oder auf gute Funktionalität konzentrieren darf. Ohne eine Nutzungskontextanalyse, die den Nutzer selbst, seine Arbeitsweise und seine Arbeitsumgebung einbezieht, wird selbst das beste System scheitern, weil es den Nutzer nicht unterstützt - und im schlechtesten Fall sogar behindert. <br>]]>
        
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    <title>Guter Job - oder nicht?</title>
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    <id>tag:www.webdesign-und-usability.de,2009://7.465</id>

    <published>2009-09-21T12:20:00Z</published>
    <updated>2009-09-21T13:34:04Z</updated>

    <summary>Im Spiegel sah ich heute eine halbseitige Anzeige der Bundesagentur für Arbeit mit dem Tenor, ihre Jobbörse sei &quot;endlich benutzerfreundlich&quot;. Was ungefähr soviel heißt wie, dass sie es früher nicht war. Das mag sein. Aber ist die überarbeitete Jobbörse denn...</summary>
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        <![CDATA[Im Spiegel sah ich heute eine halbseitige Anzeige der Bundesagentur für Arbeit mit dem Tenor, ihre <a title="" target="" href="http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/startseite.html?kgr=as&amp;m=1&amp;aa=1">Jobbörse</a> sei "endlich benutzerfreundlich". Was ungefähr soviel heißt wie, dass sie es früher nicht war. Das mag sein. Aber ist die überarbeitete Jobbörse denn wirklich gut? Schauen wir mal... <br><br>So sieht sie aus:<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/jobboers-851.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/jobboers-851.html','popup','width=700,height=329,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/jobboers-thumb-500x235-851.jpg" alt="jobboers.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="235" width="500"></a></span><br><br>Aufgeräumt, übersichtlich - und sehr kontrastarm. In die Gestaltung wurde offenbar investiert, wenngleich die nach der Hälfte aufhörenden Ränder etwas irritieren. Man findet sie beim Hauptinhaltsbereich und rechts bei "Weiterführende Links". <br><br>Verwirrend: klickt man in der oberen, rechten Navigationsleiste (Startseite, Kontakt, Nutzungsbedingungen etc.) einen Menüpunkt an, öffnet sich fast immer eine neue Seite - in anderem Design, weil man dort auf einen anderen Bereich der Arbeitsagentur-Webseiten umgeleitet wird. Einzig bei "Inhalt" (und natürlich beim Klick auf die Startseite) bleibt man im Contentbereich der neuen Jobbörse. Was allerdings dieser "Inhalt"-Menüpunkt bedeuten soll?<br><br><span class="yui-non"><a href="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/inhalt-854.html" onclick="window.open('http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/inhalt-854.html','popup','width=499,height=162,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.webdesign-und-usability.de/assets_c/2009/09/inhalt-thumb-499x162-854.jpg" alt="inhalt.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="162" width="499"></a></span><br>Offenbar stellt dies eine Art Schnellzugriff auf die Inhalte der Startseite dar. Eine Sitemap will "Inhalt" jedenfalls nicht sein, die findet sich - scheinbar - unter "Hilfe". Dummerweise öffnet sich diese Seite ebenfalls in einem eigenen Fenster, ist aber dem Layout der Startseite angepasst. Inkonsistent - zumal hier die Navigationspunkte der vorherigen Seite vollkommen verschwunden sind:<br><br><span class="yui-non"><img alt="seitenübersicht.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/seiten%C3%BCbersicht.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="166" width="499"></span><br>Zurück kommt man nicht über anklicken des Jobbörse-Logos oben links, das ist nämlich gar nicht verlinkt. Und das Logo der Bundesagentur für Arbeit sieht zwar beim darüberfahren mit der Maus verlinkt aus, ist es aber gleichfalls nicht. Eine Sitemap ist die Seite übrigens auch nicht, auch wenn dort "Seitenübersicht" steht und der Text dies andeutet. Es werden hier einfach alle Unterseiten erklärt - allerdings ohne einen direkten Link dorthin. Die Texte sind teilweise ellenlang. Allerdings gibt es auf der Startseite (und beim Anklicken der erweiterten Suche) neben den Suchfeldern auch noch mal kürzere Erklärungen dazu, was hier jetzt eingegeben werden kann. Das ist sinnvoll. Abgesehen davon kann man bei dem übersichtlichen Suchformular - auch bei der erweiterten Suche - kaum etwas falsch machen oder falsch verstehen. Die umfangreichen Texte der Hilfeseite wirken daher etwas bemüht. Benutzerfreundlichkeit bedeutet eben nicht, dem Nutzer alles zu erklären. Benutzerfreundlich ist ein Angebot, wenn es möglichst wenig Erklärungen bedarf - weil es einfach und verständlich ist.<br><br>Kommen wir jetzt aber einmal zur zentralen Funktion der Jobbörse: der Suche. Ich probiere es mit einer ganz einfachen Einstellung:<br><br><span class="yui-non"><img alt="suche.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/suche.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="200" width="406"></span><br><br>Arbeit, Design, Stuttgart. Das sind die ersten fünf Ergebnisse:<br><br><span class="yui-non"><img alt="suchergebnis.jpg" src="http://www.webdesign-und-usability.de/suchergebnis.jpg" class="mt-image-none yui-img" style="" height="127" width="498"></span><br><br>Programmierer, Fachverkäufer Herrenschuhe, PHP-Entwickler, Technischer Redakteur und Technischer Zeichner. Jeweils mit einer Übereinstimmung von fünf Balken (von fünf möglichen, das ist die "maximale Übereinstimmung).<br><br>Äh? Der "Programmierer Prozessleitsysteme" hat immerhin noch den Titel "Design Engineer", da kommt also wenigstens das Wort Design drin vor. Beim Schuhverkäufer kommt der Begriff im Text vor (die Schuhe sind in "Design und Leder" ganz toll, die man verkaufen soll). Beim "Technischen Redakteur" ist jedoch schon gar nichts mehr von Design zu lesen. Klar ist auch, dass die Suche nach "Design" nicht darauf abzielt, irgendwo im Text der Stellenausschreibung etwas von Design lesen zu können.<br><br>So kommt man also bei der Suche schon mal nicht vorwärts. Wie wäre es also mit der erweiterten Suche? Hier gibt es die Möglichkeit, einen Beruf auszuwählen. Man gelangt zu einer Stichwortsuche. Wieder versuche ich es mit Design. Das Ergebnis? 108 Berufe, bei denen irgendwo das Wort Design erscheint - vom Anwendungsprogrammierer über den Ausstattungs-Assistenten oder den Herrenfriseur bis zum Pädagogen oder Web-Designer (immerhin). Für eine Volltextsuche ist mein Begriff eben zu allgemein - oder die Suche zu ungenau.<br><br>Etwas weiter kommt man mit dem Begriff "Designer". Die Suche nach Branchen jedoch, die bei solchen Suchbegriffen helfen könnte, erscheint erst nach einem Klick auf "Weitere Suchkriterien" und auch dann erst ziemlich weit unten. Mir scheint die Hilfefunktion jetzt doch wieder ganz nützlich...<br><br>Als kleines Fazit dieses ersten Überblicks über die neue Jobbörse der Arbeitsagentur: "Endlich benutzerfreundlich" lässt mich fragen, wie die Seite vorher ausgesehen hat und zu bedienen war. Benutzerfreundlich hieße aber auch, sich wirklich mehr am Nutzer zu orientieren und nicht an starren Behördenstrukturen - ein wenig will einem die Suchfunktion nämlich so erscheinen. Insgesamt sicher keine schlechte, aber verbesserungsfähige Seite mit vor allem Potenzial in der Suche. Dies ist allerdings leider keine neue Erkenntnis - bei all zu vielen Seiten. <br>]]>
        
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